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BackdoorMöglichkeit, Personen zu täuschen, indem ein vermeintlich sicheres
System geboten wird, das eine zusätzliche Login-Möglichkeit
bietet, die den Anwendern nicht bekannt ist. Der Angreifer kann dann
jederzeit das System benutzen.
BSDVersion des UNIX Betriebssystems, die sich in verschiedene Richtungen entwickelt hat. GNU/Linux ist BSD-kompatibel. Es existieren mehrere BSD-Implementationen als freie Software:
ClientProgramm, das Ressourcen von einem Server erhält oder anfordert.
CodeSiehe "Source-Code" oder "Quellcode"
Cox (Alan)Linus Torvalds rechte Hand bei der Entwicklung des Linux Kernels.
CrackerComputerexperte, der sein Wissen für unlautere oder zerstörerische Zwecke nutzt, sei es aus persönlichem Interesse oder Nihilismus. Darf nicht mit "Hacker" verwechselt werden, wie es die Medien leider oft tun.
CVSCVS steht für Concurrent Versions System. CVS ist das am weitesten verbreitete Open Source Versionskontrollsystem. Es ist für jedes Projekt sinnvoll, egal, ob nur um ein einziger Entwickler daran arbeitet, oder ein großes Projekt-Team
- Durch die Client-Server-Architektur ist es für Entwickler möglich, von überall auf das System zuzugreifen
- Es gibt Clients für die meisten Betriebssysteme (z.B. TortoiseCVS für Windows)
De Icaza (Miguel)Begründer des GNOME-Projektes.
EPFLEcole Polytechnique Fédérale de Lausanne, oder auf Deutsch: "Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne".
Die EPFL ist die Heimat der GNU Generation und befindet
sich am schönen Genfersee in der französisch sprechenden
Schweiz.
http://www.epfl.ch
ESRSiehe Raymond
Ettricht (Mathias)Begründer des KDE-Projektes.
FreewareFreeware ist Software, die nichts kostet. Man hat allerdings weder Zugang zu den Quelltexten, noch die Garantie, dass die Software auch in Zukunft noch gratis sein wird. Freie Software hingegen garantiert dies.
GNUWin enthält nur Freie Software und weder Freeware noch Shareware.
Frei(Gegensatz zu "proprietär" oder "geschlossen"): Software, für die der Quellcode verfügbar ist und an der Veränderungen vorgenommen werden dürfen.
Freie SoftwareMan spricht von freier Software, wenn die folgenden Freiheiten garantiert sind:
- Die Freiheit, die Software für beliebige Zwecke einsetzen zu dürfen.
- Die Freiheit, Zugang zu den Quelltexten des Programmes zu haben.
- Die Freiheit, die Software zu vervielfältigen and beliebige Personen zu verteilen.
- Die Freiheit, die Software zu modifizieren und die Modifikationen zu veröffentlichen.
Freie Software ist weit mehr als einfach gratis.
Für zusätzliche Informationen besuchen Sie bitte die Seite der FSF Europe (Free Software Foundation Europe) unter http://www.fsfeurope.org/documents/freesoftware.de.html
Vergleiche dazu auch Freeware und Shareware.
FTPFile Transfer Protocol: Auf TCP/IP basierendes Protokol zur Übertragung von Dateien. Entwickelt in arpanet-Zeiten ist FTP unverschlüsselt und daher unsicher. Als sichere Alternative wird SCP (secure copy) empfohlen.
GNOMEGNOME ist eine komplette Desktop-Umgebung, also so etwas wie KDE. GNOME wurde vom GNU Projekt ursprünglich als freie Alternative zu KDE entwickelt - und obwohl ja auch KDE inzwischen ganz frei ist, wird GNOME noch laufend weiter entwickelt.
Mehr Informationen gibt es auf der englischsprachigen GNOME Homepage.
GNURekursive Abkürzung für "GNU´s Not Unix". Wohltätiges Free Software Projekt, das es sich zum Ziel gesetzt hat, ein freies Unix-ähnliches Betriebssystem zu entwickeln.
Siehe http://www.gnu.org/gnu/thegnuproject.html (Englisch) für mehr Informationen.
GNU GenerationDie GNU Generation ist ein Studentenverein, dessen Ziel es ist, freie Software bekannt zu machen und zu fördern.
Dieser Verein wurde im Januar 2001 gegründet und zählt
etwa 10 Mitglieder.
Mehr Informationen finden Sie (leider nur auf französisch) auf http://gnugeneration.epfl.ch
GNU/LinuxBetriebssystem, das auf den Systemprogrammen des GNU Projektes sowie dem Linux-Kernel aufbaut. Oft auch einfach "Linux" genannt, was aber strenggenommen nur den Kernel bezeichnet.
GPLDie GNU General Public License verhindert, das freie Software gestohlen und als proprietäre Software verwendet wird. Sie findet sich unter
http://www.gnu.org/licenses/gpl.html
HTMLHyperText Markup Language: Standardsprache für die Datenrepräsentation im Word Wide Web.
HTTPHyperText Transfer Protocol: Auf TCP/IP basierendes Protokoll zur Übertragung von Daten im World Wide Web.
Install-festSiehe install-party
InstruktionKleinste Programmeinheit. Vom Prozessor ausführbare Anweisung. Eine Instruktion kann eine logische oder mathematische Berechnung sein oder ein Speicherzugriff.
InternetDas Internet ist ein weltumspannendes Netzwerk, das regionalere Netzwerke miteinander verbindet, so dass ein weltweiter Datenaustausch möglich ist.
Im Internet werden mehrere sogenannte Dienste angeboten. Die bekanntesten davon sind wohl das World Wide Web, E-Mail, Usenet.
KDEDie erste Desktop-Umgebung für freie Betriebssysteme.
KernelKernel bedeutet grundsätzlich einfach Kern. In den meisten Fällen ist damit der Kern eines Betriebssystems gemeint, dessen Aufgabe es ist, die Hardware für auf dem Rechner laufende Software verfügbar zu machen und vieles weitere mehr.
LANLocal Area Network: Kleines, räumlich relativ begrenztes Netzwerk.
LAN²Local Area Network², lokales (kleines) Netzwerk.
LGPL"Library GNU Public License", auch "Lesser GNU Public License" genannt; freie GNU-Lizenz, die nicht so restriktiv ist wie die GPL, da sie auch die Code-Verknüpfung mit kommerziellem und proprietärem Code durch Linken erlaubt. Sie wird typischerweise für Bibliotheken benutzt.
LinuxFreie Implementation eines UNIX-ähnlichen Kernels, seit 1991 von Linus Torvalds und seitdem von vielen anderen Menschen entwickelt. Bezeichnet manchmal auch das gesamte Betriebssystem und die darauf laufende Software. In dieser Bedeutung wird manchmal auch "GNU/Linux" benutzt, um die Wichtigkeit der GNU-Software zu betonen, die aus Linux ein vollständiges Betriebssystem macht
MS-WindowsMicrosoft Windows™ ist eine Familie von Betriebssystemen für IBM-kompatible Computer. Es ist das am meisten verbreitete Betriebssystem für PCs, hauptsächlich deshalb, weil es auf den meisten verkauften PCs vorinstalliert mitkommt.
MultitaskingMultitasking bezeichnet die Fähigkeit eines Betriebssystems, mehrere Programme gleichzeitig auszuführen.
NetzwerkMöglichkeit der Verbindung von Computern (z. B. Inernet), über die Daten, Befehle oder Dienste ausgetauscht werden.
OGGOgg Vorbis ist ein neues Audio-Komprimierungsformat. Man kann es grob mit anderen Formaten, die zum Speichern und Abspielen digitaler Musik genutzt werden, wie MP3, VQF und AAC vergleichen. Es unterscheidet sich von diesen Formaten dadurch, weil es vollständig frei, offen und unpatentiert ist.
Ogg Vorbis ist eine vollständig offene, patentfreie, professionelle Audio-Kodierungs- und Verteilungs-Technologie mit allen Vorteilen quelloffener Software.
Piratsiehe "Cracker"
Programmsiehe Software
Raymond (Eric S.)Gründer der Open Source Bewegung, die sich als nicht-politisches Äquivalent der Free Software Bewegung sieht. Außerdem Autor zahlreicher soziologischer Artikel über die Entwickler-Community, zum Beispiel "The Cathedral and the Bazaar" und "The Magic Cauldron".
Rekursivsiehe "rekursiv"
RMSsiehe "Stallman"
ServerSystem, das Ressourcen bereitstellt. Ein Dateiserver stellt z. B. Daten bereit, die von zahlreichen Clients genutzt werden können.
SharewareShareware ist Software, die in einer kostenlosen, oft eingeschränkten Form zu erhalten ist, um sie zu testen. Um die uneingeschränkte Vollversion legal nutzen zu können, muss das Programm meist gekauft werden.
GNUWin enthält nur freie Software und weder Freeware noch Shareware.
SoftwareListe von Anweisungen, die von einem Computer verstanden werden und zur
Ausführung einer bestimmten Aufgabe benutzt werden. Software
wird in einer für Menschen lesbaren Sprache geschrieben und
dann in eine Form transformiert, die vom Computer verstanden
wird. Diese Form wird ausführbarer Code/Maschinencode genannt.
Stallman (Richard M.)Gründer des GNU-Projektes und der Free Software Foundation. Erster Autor des Texteditors Emacs, des gcc-Compilers und des gdb-Debuggers.
Torvalds (LinusBenedict)Autor des Linux-Kernels und anerkannte Autorität auf diesem Gebiet. Er schlug auch das Maskottchen für Linux, den Pinguin Tux, vor.
Trojanisches PferdProgramm, das anscheinend eine einfache Ausgabe ausführt, aber gleichzeitig
empfindlichere Aktionen im Hintergrund ausführt. Ein Programm
kann z. B. einen kleinen Film abspielen, aber zur gleichen Zeit
Ihr Outlook-Adressbuch an jemand Drittes weitersenden (Outlook
ist besonders empfindlich für diese Art von Problemen, weshalb
wir die Benutzung eines anderen Email-Clients wie z. B. Mozilla
empfehlen).
TuxPinguin, Maskottchen für Linux. Gerüchteweise soll der Name von
"tuxedo" oder "Torvalds UniX" stammen.
UNIXFamilie sehr mächtiger Betriebssysteme, die strikten Standards folgen. Die bekanntesten Versionen sind UNIX System V, Solaris (by SUN), BSD (die Berkeley Standard Distribution) und natürlich GNU/Linux.
VerzeichnisSpezielle Datei, die andere Dateien oder Verzeichnisse enthalten kann.
VirusProgramm, das (aus der Sicht des Anwenders) für unerwünschte Aufgaben entwickelt wurde. Dies umfasst ein weites Spektrum, angefangen bei einer einfachen Warnmeldung über die Weiterleitung von vertraulichen Daten (z. B. Passwörter), Zerstörung von Daten bis zur Deaktivierung von Hardware. Viren, die ein Netzwerk zur Weiterverbreitung nutzen, werden als "Würmer" bezeichnet.
WANWeitbereichsnetz.
WindowsSiehe "MS-Windows"
WWWDas System für die Datendarstellung im Internet, basierend auf dem HTML-Standard. Wurde zu Beginn de 90er Jahre am CERN für die Darstellung wissenschaftlicher Daten entwickelt; seitdem hat sich das WWW für die öffentliche und kommerzielle Nutzung geöffnet und dadurch zur Popularisierung des Internets beigetragen.
XAbkürzung für das "X Window System": Protokoll für eine graphische Benutzeroberfläche, die zur Verbindung von Clients zu einem Server über ein Netzwerk genutzt wird.
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